Hubert von Spreti

Mehr als drei Jahrzehnte war Hubert von Spreti an  herausgehobener Stelle im  Filmbereich beim Bayerischen Rundfunk/Fernsehen tätig, zunächst als Filmjournalist (Gründungsmitglied der Sendung KINO KINO), Lektor und  Projektbetreuer in der Abteilung Film und Teleclub, ehe er 1993 dessen Leitung übernahm und bis zu seiner Pensionierung 2016 innehatte. In dieser Zeit arbeitete er drei Jahre in Hollywood, wo er das ARD-Verbindungsbüro aufbaute.  Seit 2004 ist von Spreti Lehrbeauftragter an der Hochschule für Fernsehen und Film München, seit 2005 Leiter der Drehbuchwerkstatt München, seit 2012 lehrt  er als Honorarprofessor. Sein besonderes Augenmerk gilt dem filmischen Nachwuchs, dem er immer wieder zu herausragenden Kinodebuts verhalf, wie  z.B. Caroline Links JENSEITS DER STILLE, Maria Schraders LIEBESLEBEN oder  Florian Henckel von Donnersmarcks DAS LEBEN  DER  ANDEREN. Von Spretis  Coproduktionen im Spiel- und Dokumentarfilm reüssierten national und  international(sechs Oscarnominierungen, drei  Gewinne. Für die außergewöhnliche Megadokumentation 24h JERUSALEM (BR/arte) wurde er mit  dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Seit 2016 ist Hubert von Spreti als Berater tätig, vor allem für Drehbuch und Projektentwicklung.