Ulrich Reinthaller

Ulrich Reinthaller wurde 1964 in eine Künstlerfamilie geboren. Schon mit 16 studierte er Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, mit kaum 20 spielte er seine erste Titelrolle im Kinofilm „Lieber Karl“, der mit dem Deutschen Bundesfilmpreis ausgezeichnet wurde. Kurz darauf wurde er ans Wiener Burgtheater engagiert. Er spielte in zahlreichen Kino- und TV-Produktionen, für die Titelrolle in der erfolgreichen Sat 1-Serie „Hallo, Onkel Doc!“ erhielt er im Jahr 1995 den Medien- & Fernsehpreis BAMBI für die beste Serienhauptrolle.

Die vielfach gesendete erfolgreiche TV-Dokumentation „Bis ans Ende der Welt – auf dem Jakobsweg mit Ulrich Reinthaller“ ist ein markantes Zeichen seiner beginnenden zweiten Lebenshälfte.

Reinthaller ist Gründer und Leiter des Festivals Dialogikum Phönixberg im niederösterreichischen Pielachtal. 2011 eröffnete er dort das Seminar.Kunst.Haus Phönixberg – ein Ort der Inspiration, der Achtsamkeit und des gelebten Dialogs.

Reinthaller ist neben seinen Auftritten in Film, Fernsehen und Theater auch als Dialogprozessbegleiter in der Wirtschaft und der Erwachsenenbildung tätig.

 

Seit 2002 tritt Ulrich Reinthaller in bedeutenden Konzertsälen im deutschsprachigen Raum mit Rezitationen und Lesungen auf, u.a. mit Rilkes ‚Duineser Elegien‘, Puschkins ‚ Eugen Onegin‘ und Goethes ‚Werther‘, Hölderlins ‚Hyperion‘. Er arbeitet/arbeitete mit Lidia Baich, der Camerata Salzburg, dem Ensemble Cinquecento, der Musicbanda Franui, Mathias Hausmann, Robert Holl, Siegfried Jerusalem, Friedrich Kleinhapl, Stephan Matthias Lademann, Barbara Moser, Christophe Pantillon, Alina Pogostkina, Anika Vavic, dem Ensemble Vienna Horns, Gert Westphal und Axel Wolf.