DER VEREIN DER FREUNDE DES FILMFESTIVAL KITZBÜHEL

Mitglieder berichten von ihrer Liebe zum FFKB

Der Verein der Freunde des Filmfestival Kitzbühel unter der Leitung von Präsident Michael von Wolkenstein gedeiht prächtig. Wir dürfen uns nicht nur über stetigen Familienzuwachs freuen, sondern auch über die unglaubliche Unterstützung unserer Mitglieder, die das Festival nun seit Jahren mittragen.
Durch die jährlichen Einnahmen werden aufstrebende Filmschaffende gefördert und unterstützt.
Heuer möchten wir Sie mit ein paar unserer Mitstreiter bekannt machen.

 

… DR. JULIA CORDIN

Beruf: Plastische Chirurgin
Wohnort: Innsbruck & Kitzbühel

  • Was ist Deine Verbindung zu Kitzbühel?

Freundschaften verbinden mich mit Kitzbühel. Schon vor meiner beruflichen Niederlassung war ich in regelmäßigen Abständen hier zu Besuch.

  • Was war Deine Motivation plastische Chirurgin zu werden?

Nach meinem Medizinstudium entschied ich mich, zunächst die Ausbildung zur Allgemeinmedizinerin zu machen. Nach 4 Jahren Turnus trat ich eine Assistentenstelle an der Allgemeinchirurgie in St. Johann i.T. an, wechselte aber bald auf die Uniklinik in Zürich. Im Rahmen meiner allgemeinchirurgischen Ausbildung erhielt ich eine 3-monatige Rotationsstelle auf der plastischen Chirurgie in Zürich. In dieser Zeit entdeckte ich meine Liebe zur plastischen Chirurgie.

  • Die Schönheitschirurgie hat in den letzten Jahren ein absolutes Hoch erfahren. Nicht nur in Hollywood, Südamerika oder hierzulande ist das Gespräch um die plastische Chirurgie salonfähig geworden. Ob es dem Betrachter dann gefällt ist Geschmackssache. Gäbe es für Dich dennoch eine ästhetische Grenze, die Du zum Wohle der PatientInnen nicht überschreiten würdest? Worauf achtest Du bei Deiner Arbeit?

Meine Erfahrung als ästhetische Chirurgin hat mich gelehrt: Jede/r PatientIn muss individuell behandelt werden. Ich möchte meinen PatientInnen die bestmögliche Behandlung bieten! Dazu gehört auch, einmal „Nein“ zu einem Behandlungswunsch zu sagen.

  • Welche Filme haben Dich in Deinem Leben am tiefsten berührt oder aufgewühlt?

„Harold und Maude“

 

… BEN SALM-REIFFERSCHEIDT

Beruf: Erneuerbare Energie
Wohnort: Wien

  • Was verbindet Dich mit der Gamsstadt und was lockt Dich immer wieder hierher?

Was verbindet mich nicht mit Kitzbühel? Hier habe ich Skifahren gelernt, bin ich das erste Mal ausgegangen, habe viele Freunde gemacht, meinen Soul Mate getroffen. Ich war immer wieder da. Im Winter, im Sommer, als kleiner Bub, als Jugendlicher und jetzt wieder als Erwachsener. Ich hoffe, dass auch meine Kinder Kitzbühel so ins Herz schließen werden, wie ich das getan habe. 

  • In all den Jahren, die Du in Kitzbühel verbracht hast, welche Plätze und Orte hast Du zu Deinen Favoriten gekürt? 

Nicht leicht zu sagen. Da gibt es viele. In keiner bestimmten Reihenfolge würde ich die folgenden nennen: den Schwarzsee im Oktober, das Londoner (im Alter von 16), das Horn mit Pulverschnee, Hagstein an einem lauen Sommerabend, den Kitzbüheler Jahrmarkt.

  • Du bist nun seit ein paar Jahren Mitglied des Vereins der Freunde des Filmfestival Kitzbühel. Kannst Du Dich noch an Deinen ersten Film beim FFKB erinnern? Wie war Dein damaliger Eindruck vom Event?

Mein erster FFKB-Film war „An Inconvenient Sequel: Truth to Power“, Al Gores zweite Doku über den Klimawandel … Eigentlich passend für einen Ort, wo die Natur so schön und so präsent ist, wie hier in Kitzbühel und vor allem eine Erinnerung, dass wir sie nie als selbstverständlich hinnehmen sollten. Das Festival hat mir von Anfang an gut gefallen. Es wird jedes Jahr ein wenig professioneller ohne aber Intimität zu verlieren.

 

… GRETA KOGLER

Beruf: Studentin, Redakteurin bei Kulturwoche.at
Wohnort: Wien

  • Was ist Deine Verbindung zu Kitzbühel?

Ich bin in der Nähe von Kitzbühel geboren und habe den Großteil meiner Jugend in der Stadt verbracht, mein ganzes soziales Umfeld war in Kitzbühel. Sozusagen bin ich hier groß geworden.

  • Du warst über die letzten Jahre ein fixer Bestandteil unseres Festivals. Was ist Dein Resümee über die Entwicklung des FFKB?

Schon beim ersten FFKB habe ich als freiwillige Helferin einen Einblick hinter die Kulissen bekommen und war von Anfang an ein Fan von der Idee, ein Filmfestival in diese Alpenstadt zu bringen. Über die Jahre und auch durch meine Arbeit beim FFKB konnte ich gut beobachten, wie das Festival von Jahr zu Jahr reibungsloser ablief, wie viel Vergnügen FilmemacherInnen und BesucherInnen hatten, was für tolle Zuwächse es für das Festival gab. Nicht nur die Filmauswahl ist meiner Meinung nach hochwertiger geworden, auch das Rahmenprogramm hat jedes Jahr tolle Events nach Kitzbühel gebracht, weshalb das Filmfestival an und für sich eines der Sommerhighlights dieser Stadt ist.

  • Was waren Deine Highlights der letzten Jahre?

Highlights waren unter anderem ganz besondere Filme, die einen lang anhaltenden Eindruck hinterlassen haben, so wie „Hommeless“ oder auch Al Gores „An Inconvenient Sequel“. Aber auch Schmankerl wie Tonys Berichte über das FFKB und das Autokino machen das FFKB zu einem ganz einzigartigen Filmfestival, das vor allem auch für die Sportstadt Kitzbühel eine wahre Bereicherung ist und Abwechslung mit sich bringt.

2019-04-29T19:24:11+00:00
2019-05-07T10:18:33+00:00